„Neapel sehen und sterben“

– das schrieb bereits Goethe über die wunderschöne Stadt in Kampanien.

Neapel ist so vielseitig, authentisch, widersprüchlich, hektisch, laut aber wunderschön. Für die Street Fotografie ist es meiner Meinung nach eine der interessantesten Städte die ich bis jetzt besuchen durfte. Wer schwache Nerven hat, sollte es aber lieber lassen und sich für eine andere Stadt entscheiden.

Gefühlt sind hier alle auf einem Fahrzeug, entweder einem Moped (teilweise mit der ganzen Familie) oder mit dem Auto unterwegs. Das macht auch die Hektik aus, weil man hier viel mit dem Ausweichen beschäftigt ist, aber man gewöhnt sich schnell daran und darf nicht ängstlich sein. Ich kann natürlich nicht von allen Stadtteilen sprechen, es gibt auch ruhige und etwas gehobenere Gegenden. Gewohnt habe ich im Quartiere Spagnoli, mitten im Geschehen. Hier leben sehr viele Menschen auf engstem Raum. Genau diese hohen Häuser und die engen Gassen waren es, die mich schon vorher aus den Fotos, die ich gesehen hatte, faszinierten und natürlich auch die Street Art in Neapel. Die Stadt ist übersät mit interessanten und originellen Werken der Straßenkunst zwischen Graffitis, Wandbildern, Schablonen und Plakaten, von einigen der wichtigsten Straßenkünstler der Welt gemacht.

Sehr zu empfehlen ist die Metro-Line 1. Bis zum Ende des Tunnels sind an jeder einzelner Haltestelle Kunstwerke und architektonische Meisterwerke zu sehen. Eine Halltestelle schöner als die andere.

Leider war mein Aufenthalt in Neapel sehr kurz, trotz dessen habe ich sehr viele Eindrücke und Erlebnisse mitnehmen dürfen. Nach der Corona Zeit, die hoffentlich irgendwann zu Ende sein sollte, habe ich mir vorgenommen, länger hinzufahren und die ganze Amalfi Küste zu befahren.

Hier ein paar meiner Fotos aus Neapel – eure Sebi

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