gastbeitrag: JÖRG STEPHAN – stippvisite in nürnberg

Ab und an schreiben uns Freunde an, die die gleiche Leidenschaft haben wie wir, die Streetfotografie.
Und jedes mal freut uns das Interesse daran sehr, da wir uns auch als Anlaufstelle für alle Interessierten
sehen.

Ein befreundeter Streetphotograph, den wir letztes Jahr in Frankfurt kennengelernt haben ist Jörg aus
Landshut. Als er uns angeschrieben hat, dass er gerne Nürnberg besuchen will, um auch ein wenig zu
fotografieren, haben wir uns sehr gefreut und gleich einen kleinen aber feinen Streetwalk durch Nürnberg
organisiert. Lieber Jörg, es war uns auch eine große Freude. Jederzeit gerne wieder :).

Was Jörg, aka @silent.shutter_la dabei mit uns erlebt hat und was er mitgenommen hat, erfahrt ihr gleich hier. Lieber Jörg, der Blog gehört dir…


Es sind nur eineinhalb Stunden Fahrt von Landshut nach Nürnberg und dennoch ist es wie eine Zeitreise in meine ersten Berufsjahre, die ich in Nürnberg verbracht habe.

Auch wenn die grauen Januartage nicht die beste Zeit sind (es gibt kein schlechtes Wetter zum Fotografieren) habe ich mir zu Jahresbeginn vorgenommen, das Streetphotography Netzwerk hinter den IG Accounts in Deutschland besser kennenzulernen… und fange mit Nürnberg an.

Nuernberg_unposed_collective habe ich noch als sehr sympathische Truppe aus dem Frankfurter Meeting der deutschen Street Scene in Erinnerung. Man hat ja auch immer einen Aufkleber oder QR Code oder Button davon rumliegen (Marketing ist alles!)

Gesagt, getan, eine Anfrage an Gerald drei Tage vorher über IG wurde sofort beantwortet und los ging’s…

Am Samstag Mittag haben wir uns am Neuen Museum in Nürnberg getroffen und es war schön zu sehen, dass wir doch zu sechst sind – na also, Austauschmöglichkeiten genug.
Der Treffpunkt ist auch sofort schon der erste Foto Hotspot gewesen. Die Treppe im Museum ist eine der beliebtesten Motive für IGler in Nürnberg.

Von da aus ging es am Bahnhof vorbei in die Gegend mit Büroneubauten – das eine oder andere Motiv für die Strukturjäger unter uns ist immer dabei. Nur Menschen waren wenig unterwegs.
Daher beschlossen wir am schönen Wöhrder See entlang zurück Richtung Stadt zu gehen. Unterführungen (geht immer) lagen auch auf dem Weg.

Die Technische Uni hat uns noch Mensch und Architektur als Motiv zusammen gebracht, bevor es wieder zurück in die Innenstadt ging.

Nürnberg hat hier wirklich was zu bieten und ich komme bestimmt im Sommer an die schönen Plätze der Altstadt zurück.

Die Fußgängerzone bot mir noch Gelebenheiten im entgegenkommenden Flow einzutauchen. Wenn man aus einer Kleinstadt kommt, fühlt sich das wie eine Großstadt an (sind aber nur 500 Tsd Einwohner). Deswegen war ich hier – Moderne Architektur, verbunden mit schönen alten Sandsteingebäuden – und endlich mal was los!

Ein besonderer Dank geht an Samuel, der mich als Leica Q2 Besitzer in den Leica Store begleitet hat und danach natürlich in den Fujifilm Store, der die heimliche Homebase des Kollektivs ist – hier gibtś sogar einen Espresso und man kann herrlich über die miesen SONY Menüs lästern. Klare Markenpräferenzen waren bei den Nürnbergern zu erkennen 🙂

Den einen oder anderen Tipp noch ausgetauscht, ging es für mich zurück zum Neuen Museum. Noch ein paar indoor shots und dann wieder zurück nach LA.

Vielen Dank an Gerald und Samuel von Nuernberg_unposed_collective und ich war sicher nicht das letzte Mal zu Besuch.

https://www.joergstephanphotography.com/

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